Tag der Epilepsie 2020

Weltweit erkranken etwa 3 bis 5 % der Bevölkerung im Laufe ihres Lebens an Epilepsie. Die Häufigkeit aktiver Epilepsien in Europa wird 2005 von der WHO mit 0,83 % angegeben. Die Zahl der jährlich neu erkrankenden Personen liegt in Österreich bei ca. 4.000 bis 15.000 Personen. Derzeit leiden etwa 81.000 Menschen in Österreich an Epilepsie, davon am häufigsten Betroffen sind Kinder.

Somit gehört Epilepsie zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen weltweit. Das entsprechende Wissen in der Bevölkerung ist jedoch immer noch gering. Unwissenheit, Ängste und Vorurteile über die Krankheit, sind nach wie vor weit verbreitet und verhindern die Integration Betroffener in die Gesellschaft. Ein offener Umgang mit Epilepsie hilft den Betroffenen und deren Angehörigen am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben und selbstbewusster mit der Krankheit umzugehen.

Aufklärungsveranstaltungen und internationale Kampagnen wie der Tag der Epilepsie sollen durch sachliche Informationen durch ExpertInnen dazu beitragen, die bestehenden Vorurteile gegenüber epilepsiekranker Menschen abzubauen und um Ängste im Umgang mit Betroffenen, zu nehmen.

Das Institut für Epilepsie IFE gemeinnützige GmbH und die Epilepsie Interessensgemeinschaft Österreich veranstaltet im  AKH Wien am Samstag, den 29. Februar 2020  den 14. Tag der Epilepsie.

An Informationsständen wird zu Arbeit, Schule, Hilfsmittel, Dienstleistungen etc. beraten. ExpertInnen referieren zu Themen wie: Überblick über Diagnose und Behandlungsmethoden, Erste Hilfe – Anfall oder Notfall? Wie wirkt sich Epilepsie auf den Alltag aus? Was bedeutet Epilepsie für die Familie? Erwachsen werden mit Epilepsie, etc.

Die Veranstaltung richtet sich an Betroffene, Angehörige und andere Interessierte, die im privaten oder beruflichen Bereich mit Epilepsie konfrontiert sind

Wir bitten um Anmeldung unter: eva.prechtl@institut-fuer-epilepsie.at

Weitere Informationen folgen!